that´s life


*gähnZz*
mal wieder so ein anstrengernder tag heute...
schule ätzend lehrer ätzend alles ätzend...
habe gestern versucht mir meine haare zu färben.
schwarz sollten sie werden.
und nu hab ich so ein komisches dunkelbraun und seh irgendwie bissi seltsam aus.
nja gut, muss ich mit leben, is in 6-8 wochen wieder weg
gestern hat meine ma schon wieder einen typen mit nach hause gebracht.
diesmal war er echt garnicht so schlecht {wow das is nich schlecht für ihren geschmack}.....
groß, blond und wohl irgendein chefarzt mit viel kohle und zwei fetten autos
nich schlecht nich schlecht...
trotzdem fühl ich mich irgendwie jedes mal voll scheiße wenn sie ihre "bekanntschaften" mit nach hause bringt...
als mein dad gegangen ist war ich fünf jahre alt.
und es fällt mir irgendwie heute noch immer nicht leicht darüber zu sprechen, mir das mal klar zu machen....
ich wünsche mir oft,dass alles so wäre wie früher. früher,als wir noch in dem großen haus mit den blau angestrichenen fensterläden gewohnt haben,alle zusammen,meine mutter,mein vater,mein bruder und ich;eine familie.
früher,als man noch über alles reden konnte,als die welt noch bunt und schön war,früher,als wir alle glücklich waren.
doch diese zeit ist wohl vorbei. und ich denke nicht,dass sie jemals wiederkommen wird.
aber in meinen träumen und phantasien ist alles noch in ordnung, in meinen träumen wohnen wir noch in dem großen haus mit den blau angestrichenen fensterläden,in meinen täumen sind wir alle noch glücklich und sitzen im sommer draußen in dem großen garten und klettern auf die kleinen apfelbäume.
sitzen abends zusammen um den kamin und erzählen uns geschichten, gehören zusammen als ob uns jemand mit einem starken kleber aneinander befestigt hätte,mit einem kleber,der hält,bis in die ewigkeit,der nicht nur unsere körper,sondern unsere herzen verbindet.

vielleicht ist es nicht gut,darüber nachzudenken,denn es macht mich traurig. aber dieser abschnitt von meinem leben ist der schönste den es je gab, der wundervollste;und er steckt voll von schönen,warmen erinnerungen an sonnige sommertage,an denen wir im garten lagen und auf die kleinen apfelbäume geklettert sind.
ich war fünf oder sechs jahre als,als ein mann mit einer großen axt in unseren garten kam und die kleinen apfelbäume gefällt hat,die blumenbeete zetreten hat,und mit ihnen wohl auch die freude aus unserem haus davongetragen hat.
eines tages kam meine mutter zu mir,nahm mich an die hand und weinte. dieser tag hat sich in meinen kopf eingebrannt als hätte jemand ihn in mein gehirn geritzt. alle kleinen einzelheiten sind noch da,tief in meinem kopf,und mit sicherheit auch in meinem herzen.
sie sagte,wir müssen gehen,weg aus dem großen haus,weg von dem schönen garten in dem zwei baumstümpfe den rasen zierten,weg-aus unserem leben.
und wir sind gegangen. von diesem tag an gab es keinen platz mehr, den ich mein zuhause nennen konnte. oder - vielleicht konnte ich die vielen plätze an denen wir seitdem gelebt haben sogar als mein zuhause bezeichnen,doch meine gefühle waren anders. tief in mir habe ich geschrieen,habe gebettelt und gefleht das man mich erhört und mich endlich wieder zurück lässt. zurück,dahin wo alles begann, in das haus,das einmal mein zuhause war.

31.5.06 16:41

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